FAGT-Struktur
Wissen das nicht in der Schublade landet.
Viele Seminare vermitteln gute Inhalte — aber das Gelernte verblasst nach zwei Wochen wieder. Die FAGT-Struktur ist mein Ansatz dagegen: vier Schritte die sicherstellen dass das Wissen ankommt, verankert wird und in konkrete Maßnahmen mündet.
F — Fakten
Kompaktes, verständliches Wissen als Grundlage. Keine langen Vorträge — nur was wirklich relevant ist und direkt weiterhilft.
Beispiel: Was steckt hinter Lean Manufacturing — und warum hilft strukturierte Problemlösung dabei Fehlerkosten zu senken?
A — Ankerplatz
Wissen verankert sich durch Beispiele aus der Praxis. Reale Fälle aus der Fertigung zeigen wie Methoden tatsächlich funktionieren — nicht im Lehrbuch, sondern im Betrieb.
Beispiel: Wie ein produzierendes Unternehmen durch eine einfache Umgestaltung des Materialflusses die Durchlaufzeit deutlich reduzieren konnte.
G — Grauzone
Die Realität ist selten schwarz oder weiß. In diesem Teil arbeiten wir an den konkreten Herausforderungen der Teilnehmer — gemeinsam, offen, ohne Schönreden.
Beispiel: Wie reagiert eine Produktionslinie wenn Kundenanforderungen kurzfristig wechseln — und die Kapazität knapp ist?
T — Transfer in die Umsetzung
Was wird wann und wie umgesetzt? Wer übernimmt die Verantwortung? Jedes Seminar endet mit einem konkreten Umsetzungsplan — damit das Gelernte am nächsten Tag Wirkung zeigt.
Beispiel: Nach einem Seminar zur Rüstzeitoptimierung legt ein Teilnehmer fest, innerhalb von vier Wochen einen Pilotbereich nach SMED-Prinzip umzurüsten.
Das Ergebnis: Kein Seminar das im Alltag verpufft — sondern Wissen das bleibt und wirkt.